Millstätter See in Kärnten: Auf der erlesenen Seite

Genuss bieten rund um den Millstätter See nicht nur die gespurten Loipen.

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Perfekter Ausgangspunkt: Der Millstätter See liegt wie ins Tal gegossen. Fotos: Franz Gerdl/PR

Das erste Kärntener Badehaus kombiniert Seenwellness mit dem einzigartigen Blick auf die traumhafte Naturkulisse des Wassers: So wird die natürliche, erholsame Kraft, die nur ein See ausstrahlen kann, auch in der Winterzeit erlebbar gemacht.

Text Carolin Müller

Der Millstätter See bietet vor allem in der Region um Spittal mehrere kurze Loipen, die für jedermann gut zu bewäl­tigen und leicht zu erreichen sind. Die ­Loipen verlaufen südlich und östlich direkt vor den Toren der Stadt und eignen sich auch gut für Anfänger.

Die gespurten Loipen befinden sich – ausgehend von der Einstiegsstelle nahe dem neuen Erlebnisbad „Drautal Perle“ – in unmittelbarer Nähe zur Drau in den Spittaler Auen. Die große Route ist sechs Kilometer lang, die kürzere etwa zwei Kilometer. Einkehrmöglichkeiten finden Langläufer bei der Einstiegsstelle im Erlebnisbad „Drautal Perle“ oder bei der „Sports Academy“ in unmittelbarer Nähe. Eine weitere Loipe ist in Amlach, östlich von Spittal. Der Einstieg ist direkt bei der Ortstafel.

Wer Kilometer machen möchte, dem sei die „4-Länder-Loipe“ empfohlen: Auf einem fast endlosen Loipennetz kann man dabei durch das Drautal ziehen und ungestört vom Lärm und Gestank des Verkehrs Bewegung finden. Die Loipe führt von ­Cortina d’Ampezzo in Italien über Osttirol bis nach Kärnten und bietet eine herrliche Naturlandschaft entlang der Drau.

Renaissance der Sommerfrische

Seit 1870 pflegten Aristokraten und wohlhabende Bürger die Sommer in den Villen am Millstätter See zu verbringen. Ihre Sommerfrische zeichnete sich durch ­Gelassenheit aus – gemäßigtes Wandern, gemütliches Schwimmen. So waren ­bereits damals „Badehäuser“ Orte freundschaftlicher Begegnung, südlicher Leichtigkeit und gelassenen Genusses. Die Suche nach erholsamer Entspannung abseits des Alltags ist heute aktueller denn je und erhält durch das neue „Kärnten Badehaus Millstätter See“ eine geeignete Bühne.

Im Badehaus perlt der Alltag ab. In den sieben Kabinen des Spa-Bereichs verwöhnen hochwertige, individuelle „Seenwell­ness“-Behandlungen Körper und Seele. Vier verschiedene Saunakabinen, ein Tepidarium, ein Soledampfbad sowie das 35 Grad warme Wasser des 60-Quadratmeter-Infinity-Außenpools sorgen für Gelassenheit und Genuss. Die ökologische ­Bauweise des Badehauses (u. a. Passivholzbau und Fotovoltaik) ist nachhaltig ­sowie energieeffizient und erzielt eine angenehme Wohlfühlatmosphäre. Die Leichtigkeit des Seins und die „Lust am Leben“ stellen sich wie von selbst ein.

Gediegene Seenwellness

Innen wie außen holen großzügige Glas-Fensterfronten den See direkt ins Haus: Seeberührungen am Millstätter See, das ganze Jahr über, sogar bei tiefstem Schnee und dicksten Flocken. Verschiedene Ruhebereiche mit See- und Bergpanorama ­laden ein zum Schlafen, Lesen, Kommunizieren oder zur Zeit zu zweit.

Die Philosophie der Seenwellness ist die beste Basis für Gesundheit, Harmonie und vollkommene Entspannung. Die natürliche erholsame Kraft des Sees wird mit einem umfangreichen regionalen Wellness- und Beautyprogramm kombiniert. Spezielle Aufguss-Zeremonien in den verschiedenen Saunen verwöhnen beipielsweise mit natürlichem Zirbenöl oder belebenden Alpenkräutern aus der Region. Massagen wie die „Granatstein-Massage“ oder die „Zirbenmassage Deluxe“ sorgen für ein lang anhaltendes Wohlgefühl.

Das Restaurant „L’Onda – Die Welle“ verwöhnt mit dem Anblick der sanften Wellenbewegungen am Ufer und regionalen Köstlichkeiten aus der Kärntner ­Alpen-Adria-Küche. Kreativ geprägt von der Kultur der drei Regionen Kärnten, ­Friaul und Slowenien.

Kulinarische Streifzüge

Ursprünglich bestand die Kärntner Küche aus einer einfachen, oft deftig-bäuerlichen Kost mit viel Getreide, Milchprodukten und Gemüse. Zum Frühstück gab es meist Milch mit Sterz, das Mittagessen bestand aus Suppe, danach Knödel oder diverse Nudeln, Schmalzgebackenes wurde aufgetischt, wenn schwer gearbeitet wurde. All diese „Zutaten“ finden sich auch in der zeitgemäßen Kärntner Küche – heute werden die Haushalte aber mit einer Vielzahl an qualitätvollen Grundprodukten bereichert. Nicht zufällig gibt es zwischen ­Lesach- und Lavanttal mittlerweile 13 ­Genussregionen, an deren Produkten immer mehr qualitätsbewusste Genießer ­Geschmack finden.

Darunter das Lavanttal. Es wird auch das „Paradies Kärntens“ genannt und ist ein wahres Schlaraffenland: Im flacheren Süden des Tales, da, wo man einst regen Weinbau betrieb – eine Tradition, die in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich wiederbelebt wurde – und wo sich die Landschaft in einen einzigen fruchtbaren Obstgarten verwandelt, liegt mit dem ­Benediktinerstift St. Paul ein jahrhundertealtes kulturelles Zentrum des Landes. Und rund um St. Andrä, einem der ältesten Orte Kärntens, konzentriert sich der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Lavanttaler Spargelanbau. Als Sitz des ­Vereins „Mostbarkeiten“ sowie eines Obstbaumuseums dient der Zogglhof bei St. Paul als kulinarisches Zentrum für die ­Region, die vor allem mit ihren boden­ständigen Genüssen punkten kann: Die ­Lavanttaler Äpfel tragen Namen wie ­Maschanska, Renetten, Bohnapfel. Sie ­liefern spritzigen Most, sortenreine Apfelsäfte, feinen Apfelfrizzante oder Apfelessig und sind weithin berühmt. Nicht zufällig begründet der Lavanttaler Apfelmost auch eine der Genussregionen Österreichs.

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Ausgezeichnete Wellness und Kulinarik: Der Relax Guide 2014 verlieh sechs Lilien an vier Wellnessbetriebe am Millstätter See. Vom Almrind bis zum Zirbenschnaps gibt es in Kärnten auch kulinarisch viel zu entdecken (oben links).

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: nordic sports Nr. 01 / 2014

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