Ötztal: Garantierter Genuss

Auf bis zu 1.600 Metern genießen Langläufer im Ötztal Loipenfreude pur.

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Bestens gespurt: Die Matau-Loipe ist eine von vier Loipen in Niederthai, in denen klassisch gelaufen, aber auch geskatet werden kann.

Die Region bietet ihren Gästen nicht nur eine hohe Schneesicherheit, sondern auch ein Sporterlebnis in nahezu unberührter Natur.

Text Achim Feldbinder

Alpinurlaub, prominente Gäste, Exklusivität und Luxus – Sölden ist der mit Abstand bekannteste Ort im Ötztal und steht für einen ganz besonderen Lifestyle auf und neben den alpinen Skipisten. Doch das Seitental des Inntals hat noch weitaus mehr zu bieten, ganz besonders Freunden des Nordischen Sports. „Auf ruhigen, sonnigen Hochplateaus wie Niederthai oder Gries im mittleren Ötztal zieht man seine Langlaufschritte durch die un­berührte Schönheit der Ötztaler Winterlandschaft“, schwärmt ­Leopold Holzknecht von Ötztal Tourismus. So bietet die Region auf insgesamt 186 Kilometern für alle Könnerstufen ein abwechslungsreiches Loipen­terrain. In Höhen bis zu 1.600 Metern ­können sich hier die Langläufer austoben.

Die hohe Lage der Loipen hat für ihre Besucher vor allem einen Vorteil: Schneesicherheit. Das Ötztal gehört zum Verbund der „Tiroler Langlaufspezialisten“, welche sich durch „bestens präparierte Loipen und eine hervorragende Infrastruktur“ ­auszeichnen.

Empfehlung der Experten

Darüber hinaus haben die „Tiroler Langlaufspezialisten“ mit Fokus auf die Bedürfnisse der Langlauf-Fans auch die Unterkünfte des Ötztals unter die Lupe ­genommen. Insgesamt 80 Hotels, Gasthäuser und Pensionen haben die sogenannte­ „­Generalprüfung“ in Bezug auf Service und Qualität bestanden. „Wintersportler finden im Ötztal eigentlich für alle Anforderungen und Wünsche die passende Unterkunftskate­gorie, egal ob ­Ferienwohnung, Frühstücks­pension oder Wellness­hotel“, weiß Holz­knecht und weist vor allem auf das Hotel Tauferberg in Niederthai, das Hotel Rita in Längenfeld oder auch den Riml-Hof hin, die alle in unmittelbarer Nähe zur ­Loipe ­liegen. Für Feinschmecker hat ­Leopold Holzknecht darüber hinaus noch ­einen Insider-Tipp: „Wenn man schon im mittleren Ötztal ist, sollte auch ein Abend­essen im traditionsreichen Gasthof Krone in Umhausen nicht fehlen – ­beste Küche und Gemütlichkeit nach alt­bewährter Tiroler Art.“

Nachhaltigkeit im Vordergrund

Wer das Tal durchquert, wird beim Blick auf viele alte Holzbauten schnell merken, dass die Ötztaler enorm naturverbunden sind. Dies erklärt Holzknecht folgendermaßen: „Die Natur ist bei uns im Tal praktisch allgegenwärtig. In langer Tradition haben die Ötztaler gelernt, von und mit der Natur zu leben, ob in der Landwirtschaft oder im Wintersport.“ Von daher spielen Nachhaltigkeit und ein behutsamer Umgang mit natürlichen Ressourcen im Ötztal eine große Rolle.

Zukünftig wolle man sich noch mehr auf die Freunde des Nordischen Sports ­fokussieren, erklärt der PR-Verantwortliche. Insbesondere, weil Langlaufen und auch Biathlon total „in“ seien. „Entsprechend haben wir auch unser Angebot ­weiterentwickelt“, freut sich Holzknecht. Zu diesen Weiterentwicklungen gehören beispielsweise beleuchtete Nachtloipen in Umhausen oder Längenfeld, Schnupper­biathlon auf mobilen Anlagen oder auch ­farbenprächtige Veranstaltungen wie der „Langlauf Nachtsprint“ in Niederthai. Ein Rundum-sorglos-Paket eben.

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Malerisch: Der Blick auf das ­Ötztal (l.). Oben: Langlauf in ­Niederthai nebst Pfarrkirche mit charakteristischem Zwiebelturm.

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