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Vier Jahre Sperre für Hauke und Baldauf

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Max Hauke während der Nordischen Ski-WM in Seefeld 2019.
© imago images / Eibner Europa

Die ehemaligen Skilangläufer Max Hauke und Dominik Baldauf aus Österreich sind fünf Monate nach dem Dopingskandal bei der WM in Seefeld für jeweils vier Jahre gesperrt worden. Das teilte die Österreichische Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) mit. Die Sperren gelten rückwirkend ab dem 1. März und enden am 28. Februar 2023. Beide Österreicher hatten gestanden, Eigenblutdoping betrieben zu haben.

Hauke war in Seefeld mit einer Bluttransfusion im Arm ertappt worden, ein Video davon gelangte über soziale Netzwerke an die Öffentlichkeit. Auch Baldauf hatte sich vom Erfurter Sportarzt Mark S. behandeln lassen. Beide hatten bereits erklärt, ein neues Leben beginnen zu wollen. Laut Urteil hatten sowohl Hauke (26) als auch Baldauf (27) ab April 2016 "Blutabnahmen zum Zwecke der Lagerung und späteren Reinfundierung des Erythrozytenkonzentrats" an sich vornehmen lassen und bis Februar 2019 "eine größere Anzahl Abnahmen und Reinfundierungen von Vollblut" erhalten. Bei Hauke sei letztmals während der WM eine Eigenblutinfusion im Umfang von 100ml erfolgt, bei Baldauf sogar von 800 ml. Hauke habe zudem von 2017 bis 2019 Wachstumshormone erworben und konsumiert. Beiden Sportlern wurden zudem alle ab dem 1. April 2016 erzielten Ergebnisse gestrichen. Sämtliche erlangten Titel, Medaillen, Preise, Start- und Preisgelder wurden aberkannt.

Hauke hatte zuletzt in Betracht gezogen, ein Medizinstudium zu absolvieren. Baldauf will trotz aller Vorkommnisse zur Polizei.

Quelle: SID

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Dominik Baldauf
© imago images / Eibner Europa

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